Um 12 Uhr mittags bin ich aufgewacht. Deutscher Zeit, wohlgemerkt. Draußen war es stockfinster und nach Auskunft meiner Uhr in Edmonton gerade 5 in der Früh. Dank Jetlag war ich nun also hellwach und nutzte die Zeit für PC-Arbeiten. Ruth hatte am Vorabend tatsächlich ein Netzteil mit kanadischem Stecker gefunden, der in mein altes Laptop passte. Irgendwann gefrühstückt. Draußen rötete sich der Tag. Um bald nach 10 Uhr kamen meine Taschen an – endlich rasieren, endlich wieder menschlich fühlen.
Dale und Ruth fuhren mit mir mit dem Auto auf Sightseeing-Tour durch die Stadt, anschließend Grocery Shopping. Im Supermarkt über die Ähnlichkeiten im Konsumverhalten zwischen Deutschen (bzw. mir) und Kanadiern (bzw. meiner Gastfamilie) gestaunt. Orangensaft und Müsli sind elend teuer (mind. $5 pro 1,75 l bzw. 500 g). Am Nachmittag ein ausgedehnter Spaziergang durch die Wohngegend und die Mill Creek Ravine entlang zusammen mit Ingrid und Shesh, Ingrids Hund. Danach Teetrinken bei Ingrid und Kosmas, umstreunt von Shesh und Fritz (the cat). Erste Absprachen für die kommenden Wochen und Monate vorgenommen. Mir wird viel Arbeit versprochen, die sich morgen hoffentlich noch etwas konkretisieren wird.
Cuckoo clock saying that it is bedtime now. I really enjoy speaking English. Good night! Please don’t expect me to write a detailed daily report. When I’m too tired, I am. When I’m not in the mood, I’m not. Leave a comment, if you like!
Hej, Christopher,
fein, dass es den Blog gibt und die erste „Abenteuer“ überstanden sind. Einen weiterhin spannenden Start ins kanadische (Gemeinde-) Leben wünschen Pegasus und Siegfried.
PS: Hier hopst der Berliner Bär, weil ihm die Olympiabewerbung an Hamburg entglitten ist.