Tiermassenhaltung in Brandenburg

Eben habe ich hier zum ersten Mal ferngesehen und wurde sogleich von einem Werbespot einer pseudowissenschaftlichen Sekte belästigt, deren Berliner Zentrum sich in der Otto-Suhr-Allee befindet. Die Erfahrung hat mich leicht irritiert, aber der Umgang mit Glaubensgemeinschaften hier in Kanada ist ohnehin kaum mit dem in Deutschland zu vergleichen. Während einer zwanzigminütigen Simpsons-Folge gab es drei(!) Werbeblöcke. Also: Fernseher ausgeschaltet und zur Entspannung in der ARD-Mediathek eine Reportage über Massentierhaltung in Brandenburg angeschaut. Mein Heimweh hat sich aber in Grenzen gehalten.

Ein großer Keks und ein Auto

Da ich gerade an einem etwas größeren theologischen Keks knabbere, über den ich noch recherchieren und mich informieren muss, bevor ich dazu etwas veröffentlichen kann, hier erst mal nur kurz die Meldung, dass ich von einer Familie der Gemeinde, die nach Europa („uff Malle“) fährt und anschließend Israel bereist, einen roten Toyota Corolla für einen Monat bereitgestellt bekommen habe, um Edmonton und Umgebung zu erkunden, worauf ich mich natürlich schon sehr freue. War das ganze jetzt ein Satz? Oje, ich bitte um Entschuldigung, ich habe gerade keine Zeit, um mich kurz zu fassen (frei nach Blaise Pascal, fälschlich Voltaire [und Goethe] zugeschrieben).

Ab sofort gibt es Bildergalerien

Wenn ihr links auf dem roten Streifen unter der Überschrift „Bildergalerien“ auf die Links klickt, findet ihr dort Bildergalerien. Wer hätte das gedacht? Zurzeit ist es noch eine einzige, aber ich hoffe, dass im Laufe der Zeit noch mehr hinzukommen werden. Zu den Galerien können übrigens auch Kommentare geschrieben werden, wie zu jedem einzelnen Artikel auch.

Wahrheit, Versöhnung und Schnee

Kanada ist auch heute noch eine Kolonie. Immer noch sind die Kolonialherren an der Macht, der Anteil der indigenen Bevölkerung liegt bei ca. 3% und der Prozess der Versöhnung zwischen ethnischen Ureinwohnern und Immigranten geht nur schleppend voran. Aber er geht voran.

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„Wie kann es sein, dass ich davon gar nichts wusste?“

Sie sind keine Indianer. Sie kommen nicht aus Indien und die meisten waren auch noch nie in Indien. Auch „Aborigines“ ist als Bezeichnung kritisch, klingt es doch sehr nach „Abnormals“. „Indigenous“ wollen sie genannt werden, die Ureinwohner von Kanada. In der gemeinsamen Geschichte der Indigenous mit den Europäern spielen letztere eine sehr unrühmliche Rolle, bis auf den heutigen Tag.

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